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Gedeiht Teichlebermoos auch im Aquarium?

Erfahrene Aquaristen sehen es als eine spannende Herausforderung an Pflanzen, die eigentlich nicht für die Aufzucht im Aquarium geeignet sind, dort heimisch zu machen. Auch Teichlebermoos gehört zu den Wasserpflanzen, die im Aquarium gedeihen können.

Riccia fluitans – Flutendes Teichlebermoos

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Das Lebermoos ist auf der ganzen Welt zu Hause. In flachen Gewässern schwimmt es entweder auf der Oberfläche oder ist leicht untergetaucht. Im Herbst sinkt es jedoch auf den Gewässergrund. Im Frühling gehen aus der alten Pflanze neue Individuen hervor. Das Teichlebermoos gedeiht an sonnigen bis leicht schattigen Stellen im Gewässer und es stellt folgende Ansprüche an das Wasser: Die sollte gut sein, da das Moosgewächs nur in sauberen stehenden oder leicht fließenden Gewässern vorkommt. In einer eutrophen Umgebung mit basenreichem Wasser fühlt sich das Teichlebermoos besonders wohl. Das Moos ist ein echter Überlebenskünstler. Bis zu sechs Monate ohne Wasser kann es überstehen. Anschließend kann die ausgetrocknete Pflanze im Wasser wiederbelebt werden und treibt dort neu aus.

Wolffia-Spirodela

Teichlebermoos im Aquarium

Normalerweise kommt Teichlebermoos nur in Gewässern in freier Wildbahn vor. Es kann aber auch im Aquarium kultiviert werden. Dazu wird die Pflanze mit einer Angelschnur an einen Stein gebunden. Oben auf der Wasseroberfläche aufliegend würde sie den anderen Aquariumbewohnern sonst sämtliches Licht wegnehmen. Die Triebe der Pflanze bahnen sich mit der Zeit ihren Weg zur Wasseroberfläche und müssen ab und zu gekürzt werden. Wenn die Pflanze gut gedeiht, bilden sich Sauerstoffbläschen an den Blattspitzen. Dort entsteht ein optimaler Platz für die Fischbrut.



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